Umbau der Lenkung – Hurra es passt

Nachdem ich die ersten provisorischen Halterungen designt und gedruckt habe, ging es heute an den Zusammenbau der Teile. Und siehe da, es passt so weit alles. 🙂

Es macht trotz des Provisoriums schon einen recht stabilen Eindruck.

Warum Provisorium? Nun, ich designe gerne drauf los und schaue am Objekt ob es gut passt oder ob noch etwas geändert werden muss. Es hat sich gezeigt, dass ich damit deutlich schneller bin, als vorher jede Kleinigkeit zu bedenken und auszumessen. Meistens vergisst/übersieht man ja doch irgendetwas Wichtiges.

Erst im zweiten Schritt verändere ich die Teile so, dass sie stabiler und/oder schöner werden.

Zurück zum Thema: Eine “besondere Hürde” war der Mitnehmer (der kleine Würfel der die Kraft von der Trapezgewindespindelmutter (was für ein Wort) auf die Spurstange überträgt). Hier liegt die “Schwierigkeit”, dass sich beim Einlenken, die Spurstange nicht nur nach links und rechts bewegt, sondern durch die Bewegung der Spurhebel auch ein kleines Stückchen nach vorne und hinten. Das muss natürlich ausgelichen werden, da die Trapezgewindespindel sich ja nicht verbiegen kann.

Alles in allem bin ich doch sehr zufrieden und kann es kaum erwarten, die ersten elektrischen Signale auf den Motor zu geben. Bin gespannt, ob sich die Lenkgeschwindigkeit im gewünschten Bereich bewegt.

der Umbau des Mini-Tesla

Die Geschichte dahinter:

Als waschechter Tesla-Fan und relativ frisch gebackener Papa einer süßen Tochter, war sofort klar, es muss natürlich auch ein Mini-Tesla von Radio Flyer her. Sie ist mit ihren 18 Monaten jedoch noch etwas zu klein, um den wirklich schon selbst fahren zu können. Papa konnte trotzdem nicht mehr warten,… und nun steht der kleine rote Flitzer in meinem Büro.

Meine Tochter hat sich direkt in ihr „Dauto“ verliebt, klettert zu gern rein, spielt an den Knöpfen, hupt und lenkt wie eine Große 🙂

Lange Rede, kurzer Sinn – ich möchte das kleine Gefährt mit dem Smartphone fernsteuern können.
Papa könnte dann die Kleine mit dem Handy zur Kita fahren. Naja, oder wenigstens durch den Garten 🙂

Dafür müssen natürlich ein paar Dinge an diesem kleinen Flitzer geändert werden.

  • es muss eine elektromechanische Lenkung rein, bisher ist diese rein manuell
  • es fehlt eine Motorsteuerung, im Originalzustand ist das Gaspedal tatsächlich ein Kippschalter. Es gibt nur zwei Zustände, Vollgas oder aus
  • ein kleiner Onboard-Computer, mit dem sich das Handy verbinden kann, und die Steuersignale für die jeweilige Steuereinheit übersetzt und weitergibt

Das sind so in groben Zügen die notwendigen Arbeiten am Auto.

Daneben brauchen wir natürlich noch eine App, mit der wir dann später das Fahrzeug steuern können.

Ich werde also während dieses Projektes: 3D-drucken, CNC-fräsen, Schaltpläne erstellen, Platinen layouten und löten, programmieren und hoffentlich jede Menge Spaß haben.

Im Kopf ist das Ganze schon durchgeplant, und die meisten Teile sind bestellt und eingetrudelt.

Es wird dazu in loser Folge Videos vom Umbau auf Youtube geben. Wer nichts verpassen möchte, hat die Möglichkeit meinen Youtube-Kanal zu abonnieren, und somit immer auf dem Laufenden zu bleiben.